Bis zu 27 Grad in Tirol: Spätsommer zum Herbstanfang

Am Mittwoch pünktlich um 21.21 Uhr beginnt der Herbst. Der Sommer gibt sich aber noch nicht ganz geschlagen: Hoch Kerstin beschert ganz Österreich einen sonnigen und warmen Start in die neue Jahreszeit.

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Am Freitag und Samstag ist das Wetter für einen Ausflug ideal – zum Beispiel zum Fernsteinsee bei Nassereith.
© Leserfoto Ruth Huber

Innsbruck – Schöner kann der Herbst in Tirol fast nicht beginnen: blauer Himmel, Sonnenschein und bis zu 27 Grad. Hoch Kerstin sorgt nach einer kurzen Abkühlung für ein fulminantes Spätsommer-Comeback. Erst im Laufe des Sonntags sorgt laut Experten der Österreichischen Unwetterzentrale (UWZ) ein Tief für eine nasse Abkühlung.

Der Westen Österreichs darf sich schon am Mittwoch auf einen richtig goldenen Herbsttag freuen. Von Vorarlberg bis Kärnten scheint meist die Sonne, morgendlicher Hochnebel löst sich bald auf. Die Temperaturen liegen bei 11 bis 21 Grad. Viele Wolken und etwas Regen gibt es unterdessen von Linz und Graz ostwärts. Astronomischer Herbstbeginn ist heuer übrigens genau um 21.21 Uhr.

Perfektes Wanderwetter zum Wochenende

Noch ein bisschen wärmer wird es am Donnerstag: Bis zu 24 Grad sagen die Wetterexperten voraus. Am wärmsten wird es im Inntal, in Osttirol und Kärnten. Wer in der Früh mit etwas Nebel aufwacht, muss sich nicht grämen: Die Sonne löst ihn ganz schnell auf und einem strahlenden Tag steht nichts im Wege.

Perfektes Wanderwetter herrscht dann am Freitag und am Samstag in Tirol. Noch einmal klettert das Quecksilber ein bisschen weiter hinauf – nämlich auf bis zu 26 bzw. 27 Grad.

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So wie es im Moment aussieht, verabschiedet sich der Spätsommer aber dann doch: Im Laufe des Sonntags greift ein Tief in das Wettergeschehen ein, von Westen her breiten sich erste Schauer und Gewitter aus. Die letzten Septembertage werden dann wieder kühler. Und auch das Wetter zeigt sich von seiner wechselhaften Seite.

Sonniger Septembersommer auch in Tirol

Langsam geht der Septembersommer also zu Ende: Die ersten zwei Drittel des Monats gehen als deutlich zu warm, trocken und sonnig in die meteorologischen Geschichtsbücher ein. Die ersten 20 Tage des Monats warteten mit einer landesweiten Temperaturabweichung von knapp +2 Grad zum langjährigen Mittel von 1981 - 2010 auf, wobei von Vorarlberg bis Oberösterreich und Kärnten sogar Anomalien von mehr als +2 Grad gemessen wurden. "Markant waren zudem die geringen Regenmengen, österreichweit fehlen derzeit 50 Prozent auf eine ausgewogene Bilanz", sagt Konstantin Brandes, Meteorologe in der Unwetterzentrale.

Außerdem war schon nach zwei Drittel des Monats das Soll an Sonnenstunden eines gesamten Septembers erreicht. Das zeigt sich auch an den Temperaturen: In einem durchschnittlichen September gibt es in Österreichs Landeshauptstädten vier bis sechs Sommertage. Das sind Tage, an denen die Höchsttemperatur bei 25 Grad und mehr liegt. "In diesem Jahr wird diese Zahl deutlich übertroffen, so hält Innsbruck schon jetzt bei elf Sommertagen, zehn sind es auf der Hohen Warte in Wien und je acht in Linz und Graz", sagt Brandes. Die meisten September-Sommertage gab es übrigens 1961 in Kärnten. Damals waren es 25 in Silberegg und 23 in Radenthein. (smo)


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