Plus

ÖVP beruhigt: „Innsbruck ist eine sichere Stadt“

Die Kriminalität ist seit Jahren rückläufig, die Aufklärungsquote auf einem historischen Hoch. Indes gibt es mehr Fälle von häuslicher Gewalt.

  • Artikel
  • Diskussion
Vizebürgermeister Hannes Anzengruber betont, dass Innsbruck „eine sichere Stadt ist“.
© Thomas Böhm

Von Denise Daum

Innsbruck – Eine auffällige Häufung von Auseinandersetzungen mit Stichwaffen sorgt derzeit für Verunsicherung in der Landeshauptstadt. Die FPÖ fordert deshalb ein umfassendes Maßnahmenpaket, das unter anderem einen Sicherheitsgipfel beinhaltet. Der für Sicherheit zuständige Vizebürgermeister Hannes Anzengruber will kalmieren und betont, dass Innsbruck „eine sichere Stadt ist“.

Dieser Befund spiegle sich auch in der polizeilichen Kriminalstatistik. Nach einem Hoch im Jahr 2016 sinkt die Zahl der angezeigten Straftaten kontinuierlich. Das Jahr 2020 muss freilich unter dem Blickwinkel der Corona-Pandemie betrachtet werden. Das kriminelle Geschehen sank im Vergleich zu 2019 um 14,9 Prozent. In Zahlen: 2019 wurden 12.810 Anzeigen verzeichnet, im vergangenen Jahr 10.906 (im Jahr 2016 lag die Deliktzahl noch bei 14.673). „Die Lage in Innsbruck ist also keineswegs alarmierend, wie das die FPÖ behauptet. Im Gegenteil: Die Straftaten werden immer weniger“, betont Anzengruber.


Kommentieren


Schlagworte