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ÖGB, AK und Tiroler Opposition machen bei der Pflege Druck

Baustellen gibt es in der Pflege aktuell viele, die Arbeitszeitverkürzung ist nur eine davon. Liste Fritz fordert im Landtag den Offenbarungseid.

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Dauer-Baustelle Pflege: Inzwischen liegen bereits zwei Pflege-Pakete der Sozialpartner vor. Ob sie je in die Umsetzung kommen, ist fraglich.
© APA

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Während heute die Herbst-Klausur der schwarz-grünen Landesregierung hoch über Ehrwald (siehe Artikel unten) zu Ende geht, kommt die parlamentarische Arbeit der Landtagsabgeordneten mit dem Start der dreitägigen Ausschusswoche langsam vom sommerlichen Liegestuhl hoch und wieder auf die Beine. In beiden Fällen ist die Pflege Thema. Einerseits will Gesundheitslandesrätin Annette Leja (VP) heute im Rahmen ihrer ressortmäßigen Vorschau bis zum Jahreswechsel – trotz des immer noch alles dominierenden Corona-Kampfes – kaum den reformbedürftigen Pflegebereich aussparen, andererseits liegt dem Sozialausschuss heute ein Antrag der Liste Fritz vor.

Selbiger fordert eine Senkung der Wochenarbeitszeit für Gesundheitspersonal, welches in Landes- und Bezirkskrankenhäusern, in Wohnheimen und Sozialsprengeln nach dem Landes- bzw. Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetz angestellt ist: von 40 auf 37 Stunden. So, wie es für jene Mitarbeiter mit 1. Jänner 2022 der Fall ist, welche nach dem Kollektivvertrag der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) angestellt sind. Und das bei vollem Lohnausgleich und unter Maßgabe einer angepassten Personalausstattung.


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