Wieder mehr Gäste in Innsbruck, Kongress- und Tagungstouristen fehlen

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Noch fehlen die Kongress- und Tagungstouristen in Innsbruck.
© Falk

Innsbruck – Innsbrucks Tourismus verzeichnete von Jänner bis August rund 199.000 Ankünfte und knapp 400.000 Übernachtungen. Damit liegt die Stadt noch deutlich unter den Zahlen von 2019 und auch noch unter jenen von 2020. Letzteres ist naturgemäß dem langen Lockdown bis Mai geschuldet.

Hinter den Zahlen verbergen sich einige Überraschungen. So haben sich die Zahlen im 1- und 2-Sterne-Segment sowie bei den Ferienwohnungen besser entwickelt als im 3- bis 5-Sterne-Bereich. „Das ist sicher dem Sicherheitsgefühl der Gäste geschuldet“, meint Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (ÖVP). In diesem Bereich gebe es eben vielfach kein All Inclusive und generell weniger Kontakte mit anderen Gästen. Aber es mache sich hier auch das Fehlen des Kongress-, Messe- und Tagungstourismus bemerkbar. Buchen doch Besucher in diesem Bereich eher ein hochwertiges Angebot. So waren auch die traditionell starken Monate Juli und August heuer mit 107.000 und 147.000 Übernachtungen zwar viel besser als 2020, trotzdem lagen die Zahlen immer noch deutlich unter denen von 2019.

Nicht ganz so überraschend: In der Region Innsbruck ist die Entwicklung auf den Campingplätzen besser als in der Hotellerie, auch wenn man in diesem Segment noch deutlich unter den Gästezahlen von 2019 liegt. „Camping boomt schon seit Längerem. Und jetzt hat sich auch gezeigt, dass diese Art des Urlaubens durchaus pandemiefitter ist“, so Anzengruber. Er verweist auf den final geplanten neuen Campingplatz in Igls mit 130 Stellplätzen, für den nächstes Jahr der Spatenstich erfolgen soll. Dies stimme auch perfekt mit dem Ziel der Stadt Innsbruck, „den Tourismusstandort Igls“ zu forcieren, überein. (hu)

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