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Après-Ski-Stimmung beim Almabtrieb in Westendorf löst Wirbel aus

Laut waren nicht nur die Feiern, sondern auch die nun folgende Kritik an manchem Wirt, vor allem an TVB-Ortsobmann Jakob Lenk.

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Beim Almabtrieb in Westendorf waren nicht die Kuhglocken das Lauteste und das sorgt nun für Diskussionen im Ort.
© TVB Kitzbüheler Alpen

Von Harald Angerer

Westendorf – „Das hat mit Tradition nichts mehr zu tun“ – diesen und ähnliche Sätze hört man seit vergangenen Samstag in Westendorf oft. Der Almabtrieb sorgt seither für ordentlich Gesprächsstoff im Ort. Wobei es nicht die geschmückten Kühe sind, sondern die Partys am Rande des Almabtriebs. Das traditionelle Heimfahrerfest der Bauern fand heuer nicht statt, als Ausgleich haben einige Wirte ein Fest und Partys im Dorfzentrum organisiert.

Und genau diese Partys sorgen für heiße Diskussionen. Als absolut unpassend und viel zu laut wurden diese Feiern von vielen Einheimischen und auch Gästen wahrgenommen. „Die Veranstaltungen unserer Wirte waren angemeldet und genehmigt“, betont TVB-Kitzbüheler-Alpen-Brixental-Geschäftsführer Max Salcher. Welche Musik gespielt wird und welcher Nationalität die Gäste bei den Partys sind, sei für ihn nicht entscheidend. Wichtig sei, „dass die Gäste wiederkommen“, sagt Salcher. Die Almabtriebswoche sei in Sachen Wertschöpfung nach Weihnachten und Neujahr die stärkste Woche im Jahr.


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