Glockenweihe in Jesuitenkirche

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Herwig van Staa (Landesgedächtnisstiftung), der Rektor des Jesuitenkollegs Christian Marte und Marius Wolf (CV.tirol, v. l.) freuen sich über die neue Glocke für die Jesuitenkirche.
© Ruech

Innsbruck – Nach 100 Jahren wird das Geläut im Ostturm der Jesuitenkirche wieder vollständig. Am Sonntag, 26. September, wird die neue Glocke geweiht. Die Tiroler Landesgedächtnisstiftung, das Innsbrucker Jesuitenkolleg und die Verbindungen des Innsbrucker Cartellverbandes (ICV) haben sie zu Ehren des 500. Geburtstags des Diözesanpatrons Petrus Canisius und des 100. Geburtstags von Reinhold Stecher gestiftet.

Bischof Hermann Glettler weiht die neue Glocke am Sonntag um 10.30 Uhr, am Tag nach dem Diözesanfest „Das Fest“ am Karl-Rahner-Platz vor der Jesuitenkirche. Im Anschluss an die Weihe findet ein Festgottesdienst in der Jesuitenkirche statt.

Die Initiative zur Stiftung der Glocke geht von Herwig van Staa aus. Dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Landesgedächtnisstiftung ist es ein Anliegen, das historische Geläut der Kirche wiederherzustellen. Erst 2019 wurden die damals bestehenden Glocken um zwei weitere ergänzt. Mit der neuen Canisius-Stecher-Glocke erklingen in Zukunft fünf Glocken im Turm im ursprünglichen Klang aus dem Jahr 1901. Während des Ersten Weltkrieges wurden die alten Glocken mit Ausnahme der Silberglocke eingeschmolzen, 1959 stifteten die Schützen die Herz-Jesu-Glocke.

Die neue Glocke von der Glockengießerei Grassmayr hat einen Durchmesser von 143,5 Zentimetern und wiegt 1808 Kilogramm. Sie zeigt auf einer Seite ein Porträt von Petrus Canisius mit dem Wort „persevera“ (für „halte durch!“), einem Motto des Jesuiten aus dem 16. Jahrhundert zu seiner Schulzeit. Auf der anderen Seite ist eine Abbildung von Bischof Reinhold Stecher. (TT)

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