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Schnäppchenjagd in Online-Apotheken birgt bittere Pillen

Der Online-Apotheken-Boom hält an. Unseriöse Anbieter mischen beim Preiskampf ordentlich mit.

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Bei der Suche nach günstigen Arzneiwaren im Netz lauern einige Gefahren. Man sollte wissen, wo man sicher und legal bestellt. (Symbolfoto)
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Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck – Wer im Internet das Schmerzmittel seines Vertrauens für den Bruchteil des gewohnten Preises entdeckt, sollte besonders vorsichtig sein. Denn das vermeintliche Schnäppchen könnte den gegenteiligen Effekt haben und dem Besteller letztlich einiges an Kopfschmerzen bereiten. Nämlich dann, wenn die Online-Apotheke keine geprüfte und die Arznei eine gefälschte und damit falsch dosiert oder wirkungslos ist – sollte sie denn überhaupt geliefert werden.

Wie wichtig gerade im Gesundheitsbereich und bei Fragen der richtigen Medikation das persönliche Gespräch ist, unterstreichen nun Apothekerkammer und Apothekerverband in einer gemeinsamen Kampagne. Unter dem Motto „Auf Nummer sicher“ sollen Konsumenten an die Vorteile eines Apothekenbesuchs erinnert werden. Zentrale Botschaft: „Wer bei seiner Gesundheit auf Nummer sicher gehen will, der lässt sich stets von seiner Apothekerin oder seinem Apotheker in der Apotheke ums Eck persönlich beraten.“


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