Große Cluster in Ebbs nach Senioren-Reisen in die Toskana

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Symbolbild.
© Ash Gerlach/Unsplash

Ebbs, Innsbruck – So kann es gehen: Die Unterländer Gemeinde Ebbs ist derzeit mit dem größten Corona-Cluster in Tirol konfrontiert. Darüber hinaus gibt es noch Fälle in der Schule und im Altenheim. Auslöser für die mehr als 60 aktiven Corona-Fälle sind Busreisen des Seniorenbundes in die Steiermark und des Pensionistenverbandes in die Toskana. Wie es gegenüber der TT heißt, sei die 3-G-Regel bei den Ausflügen jedoch penibel eingehalten worden. Außerdem würde es sich vorwiegend um milde Krankheitsverläufe handeln.

Der Corona-Einsatzstab des Landes hat sich gestern eingehend mit der Situation befasst, Maßnahmen wie flächendeckende PCR-Tests für die Bevölkerung sind allerdings nicht angedacht. „Die Kontaktnachverfolgung hat sehr gut funktioniert, die Infektionsketten konnten eingegrenzt werden“, betont der Chef des Krisenstabs Elmar Rizzoli.

Das Bildungsministerium hat unterdessen am Mittwoch die PCR-Resultate dieser Woche bekannt gegeben, wobei hier noch die Ergebnisse der zweiten Wiener Testrunde vom Mittwoch fehlen (in allen anderen Bundesländern gibt es an den Schulen nur einen PCR-Test pro Woche). Von den rund 853.000 PCR-Tests, die am Montag und Dienstag durchgeführt wurden, sind vorerst 858 positiv ausgefallen. Das entspricht 0,1 Prozent der Tests.

33 positive Schul-Tests

Konkret wurden aus Oberösterreich 124 Fälle gemeldet, aus Niederösterreich 50, 33 aus Tirol, 32 aus der Steiermark, 30 aus Salzburg, 26 aus Kärnten, acht aus Vorarlberg und drei aus dem Burgenland. In Tirol sind derzeit zwei Klassen geschlossen, österreichweit 251. Davon entfallen alleine 206 auf Wien. Das sind deutlich weniger als in der Vorwoche, seitdem sind zahlreiche Klassen aus der Quarantäne zurückgekehrt. (TT, pn)

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