Radlobby Tirol fordert in offenem Brief Ausbau der Radwege

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Die Tiroler Radlobby kritisiert derzeit fehlende Radwege in Tirol. Das Land habe Nachholbedarf.
© APA/Gindl

Innsbruck – „Die Radlobby Tirol“ spricht von „einem Tropfen auf den heißen Stein“. In einem offenen Brief kritisierte der Verein derzeit den zuständigen Landesrat Josef Geisler für fehlende Radinfrastruktur in Tirol. Es gehe darum, „den Platz auf der Straße gerechter zu verteilen“, betont Sprecher Filipe Hauser. Täglich komme es zu gefährlichen Situationen aufgrund mangelnder und schlecht geplanter Radwege, zu hoher Geschwindigkeiten und einer fehlenden Trennung zum Pkw-Verkehr. Er sieht hier einen „großen Aufholbedarf“. Auch im Innsbrucker Speckgürtel. Man fordert eine Senkung der Geschwindigkeiten auf der Straße und einen raschen Ausbau – „nur mit mehr Nachdruck von landespolitischer Seite“ werden die Gemeinden tätig, hieß es.

Im Büro Geisler weist man darauf hin, dass das Land überregionale Radwege fördere, aber nicht baue. „Seit 2016 wurden bis zum heutigen Tag 26 Mio. Euro an Fördermitteln ausgeschüttet.“ Die Gesamtinvestitionen betrugen 57 Millionen Euro für 145 Kilometer Radweg, heuer werden 62 Kilometer saniert oder neu errichtet. (TT)

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