Uferschutz am Höttinger Bach dank des Bergwaldprojektes

Freiwillige zeigen großen Einsatz für die Naturpflege auf der Nordkette. Sie entfernen Bäume um den Höttinger Bach, damit auch größere Wassermengen ungehindert abfließen können.

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Vizebürgermeister Johannes Anzengruber und Förster Kurt Pröller (r.) lobten den Einsatz der freiwilligen HelferInnen.
© IKM/J. Schranzhofer

Innsbruck – Zwölf freiwillige HelferInnen sind vom 19. bis 25. September im Rahmen des Bergwaldprojekts „Höttinger Alm" des Österreichischen Alpenvereins unterwegs. Im Einsatz für den Innsbrucker Bergwald arbeiten neben dem Alpenverein auch die Stadt Innsbruck, der Landesforstdienst Tirol und der Tiroler Forstverein zusammen. Am Höttinger Bach werden vorsorgliche Uferschutzmaßnahmen durchgeführt.

Die MitarbeiterInnen des Amtes für Wald und Natur begehen und besichtigen regelmäßig die Wildbäche in Innsbruck. Damit ein ungehinderter Abfluss im Höttinger Bach auch bei größeren Wassermengen gewährleistet ist, entfernen die MitarbeiterInnen des Amtes und die TeilnehmerInnen des diesjährigen Bergwaldprojekts gemeinsam kleine Bäume und Sträucher im Nahbereich zum Bach. Dadurch sollen „Verklausungen" im engen Bachbett verhindert werden.

Der ressortzuständige Vizebürgermeister Johannes Anzenburger bedankt sich bei allen, die sich beim heurigen Bergwaldprojekt ehrenamtlich engagiert haben. Der Schutzwald sei unentbehrlich, „da er der Stadt als Lawinenschutz dient". Deshalb müsse er auch „besonders sorgsam gepflegt und erneuert werden", so der Vizebürgermeister. (TT.com)


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