Haselwanter-Schneider bleibt Parteiobfrau der Liste Fritz

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Die wieder­gewählte Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider.
© Zanon

Der Bürgertag der Liste Fritz ist nicht vergleichbar mit anderen Parteitagen. Zum einen gibt es nicht viele klassische Parteimitglieder, sondern vielmehr Sympathisanten. Gestern Abend wählte das Bürgerforum/Liste Fritz auf der Villa Blanka in Innsbruck eine neue Parteiführung. Die Gesichter bleiben allerdings die alten, Parteiobfrau Andrea Haselwanter-Schneider wurde in ihrer Funktion bestätigt. „Wir wollen im Land mutig sein, leider sehe ich in der Politik zu viele Mutlose – vor allem in der Sozialpolitik“, betont die alte neue Parteichefin.

Die Liste Fritz definiert sich als „mutig, sozial und gerecht“. ÖVP und Grüne lassen laut Haselwanter-Schneider den Mut und Gestaltungswillen vermissen, „wir als Liste Fritz treiben die schwarz-grüne Landesregierung immer wieder an, damit im Land etwas weitergeht. Wir sind die starke soziale Stimme im Land, die es jetzt so dringend braucht wie kaum irgendwann zuvor.“ Mit ihrer Wahl ist auch eine Vorentscheidung für die Spitzenkandidatur für die nächste Landtagswahl gefallen. Gemeinsam mit Markus Sint will Haselwanter-Schneider punkten. „Wir wollen stärker werden und mehr Mandate erreichen.“ Derzeit hat die Liste Fritz zwei.

Für eine kleine Partei seien Stabilität und Kontinuität eine wichtige Säule, betont Sint, der auf die intensive Kontrolltätigkeit verweist. „Die Liste Fritz ist die einzige Partei, die zu 100 Prozent unabhängig ist.“ Ohne eine kritische und mutige Opposition funktioniere die Demokratie nicht. „Seit 2008 haben wir 1254 Anfragen und 565 Anträge im Landtag eingebracht. Seit der vergangenen Landtagswahl 2018 waren es 352 Anfragen und 149 Anträge“, sagt Sint abschließend.

Europaregion feiert zehnjähriges Bestehen

Am 30. September feiert die Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino in Innsbruck ihr zehnjähriges Bestehen. Der Festakt ist gleichzeitig der Auftakt des Jahrestreffens des Europäischen Ausschusses der Regionen, das am 1. Oktober 2021 als Fachtagung fortgesetzt und in dessen Rahmen der gemeinsame EVTZ Euregio Connect von Tirol Werbung, IDM-Südtirol und Trentino Marketing als 80. Europäischer Verbund für Territoriale Zusammenarbeit gegründet wird. Der Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen, Apostolos Tzitzikostas, wird daran teilnehmen.

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Der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugattti wird übrigens von LH Günther Platter die Euregio-Präsidentschaft für zwei Jahre übernehmen. (pn)


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