Auto fuhr in Almabtriebsgruppe: Sechs Verletzte in Hippach

Ein Auto war am Samstag hinter einem Almabtrieb von Schwendberg nach Hippach unterwegs. Vermutlich wegen eines technischen Defekts fuhr das Auto in das Ende des Zuges. Die beiden Pkw-Insassen sowie vier weitere Personen wurden verletzt.

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Das Auto prallte gegen eine Begrenzungsmauer.
© ZOOM.TIROL

Hippach – Zu einem schweren Unfall kam es am Samstag während des Almabtriebs vom Hochschwendberg in Richtung Hippach. Gegen 13 Uhr trieb ein Bauer mit Helfern gerade rund 20 Kühe ins Tal, als plötzlich das Auto eines Deutschen (78) ein hinter dem Almabtriebszug fahrendes Begleitfahrzeug rammte. Der Wagen rollte durch die Menschengruppe und die Kuhherde und prallte schließlich gegen eine Begrenzungsmauer. Die Ursache war vermutlich ein technischer Defekt an der Bremse.

Nachdem zuerst von sieben Verletzten die Rede gewesen war, korrigierte die Polizei am späteren Nachmittag die Angaben: Es wurden die beiden Pkw-Insassen sowie vier weitere Personen verletzt. Eine 17-Jährige soll von Kühen niedergestoßen worden sein und erlitt schwere Verletzungen. Ebenfalls schwer verletzt wurden ein 39-jähriger Treiber sowie der 78-jährige Lenker und seine 82-jährige Beifahrerin. Die Jugendliche wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Schwaz geflogen, der 39-Jährige in die Innsbrucker Klinik. Das Ehepaar wurde mit der Rettung in das Krankenhaus Schwaz gebracht.

Leicht verletzt wurden zwei weitere Treiber (45, 51), die die Tiere noch ins Tal führen konnten. Anschließend begaben sich die Männer in ärztliche Behandlung. Die Tiere blieben laut ersten Informationen bei dem Vorfall unverletzt. Das Unglücksfahrzeug wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt, ein Sachverständiger soll nun die Unfallursache klären.

Im Einsatz standen zwei Notarzthubschrauber, Rettung, die Freiwilligen Feuerwehren Zell am Ziller und Laimach sowie mehrere Polizeistreifen. Weitere Details folgen. (TT.com)

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