TI und VC Tirol gehen mit Selbstvertrauen ins Stadtderby

Tirols Volleyball-Damen feierten zum Bundesliga-Auftakt jeweils Siege. Heute treten TI-volley und VC Tirol gegeneinander an.

  • Artikel
  • Diskussion
„Omi“ schlug zu: Alexandra Omelaniuk (Nummer 7) sorgte an ihrem 23. Geburtstag für 29 Punkte der TI-Volley.
© zeitungsfoto.at/Liebl

Innsbruck – Trainer Roe Hernandez riss jubelnd die Hände hoch und atmete erleichtert aus: 0:2 (-25, -21) waren seine TI-wellwasser-Damen am Samstag daheim gegen Salzburg zurückgelegen, ehe sie ausglichen (19, 16) und im entscheidenden fünften Satz den zweiten Matchball zum 15:12 und 3:2-Sieg verwandelten. „Die Mannschaft hat Moral gezeigt und bewiesen, dass sie nicht aufgibt“, strahlte Manager Michael Falkner nach dem ersten Sieg im ersten Saisonspiel der Austrian Volley League. Extralob gab es obendrauf: für Alexandra „Omi“ Omelaniuk mit 29 Punkten an ihrem 23. Geburtstag und für eine „Anti-Omi“. Die erst 17-jährige Julia Kröpfl war für Libera Leonie Lasser (Schleudertrauma) eindrucksvoll eingesprungen.

Einen Auftaktsieg feierten auch die VC-Tirol-Damen in Bisamberg – ein klares 3:0 (15, 17, 18). „Ich bin sehr zufrieden. Es gilt auch immer, die knapp sechsstündige Anreise gut wegzustecken“, freute sich Trainer Facundo Mornado. Gut wegstecken will man auch die Rückreise. Denn am Sonntag (USI-Halle, 16 Uhr) wartet schon die nächste Partie: das prestigeträchtige Stadtderby im ÖVV-Cup.

„Wir haben zusätzlich Selbstvertrauen getankt und uns tut jetzt jedes Spiel gut, um noch besser zusammenzufinden“, erklärt VCT-Coach Morando. Auch auf der TI-Seite geht man selbstbewusst in ein weiteres Stadtduell – mit YouTube-Übertragung, Videowall und einer 31:24-Bilanz nach 55 bislang gespielten Innsbrucker Damenvolleyball-Stadtderbys. (sab)


Kommentieren


Schlagworte