Konzertverein Imst präsentiert Musik im Zeichen des Unterwegsseins

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Der Imster Vinzenz Gstrein, alias Winnie Stergin, lebt als Musiker und Produzent in London.
© Hauser

Imst – Seit vier Jahren gibt es den Konzertverein Imst unter der künstlerischen Leitung von Michael Köck. Im Oktober präsentiert der Verein vier Konzerte rund um das Thema Reisen, waren doch künstlerisch tätige Menschen besonders von der pandemiebedingt eingeschränkten Reisemöglichkeit betroffen. Reisen haben durch die Begegnungen mit Menschen und anderen Kulturen großen Einfluss auf das künstlerische Agieren. Davon erzählt Henry Purcells Barockoper „Dido & Aeneas“ im ersten Konzert der Reihe am 9. Oktober im Agrarzentrum Imst um 19.30 Uhr, welches in Kooperation mit KonsBarock, dem Orchester und Vokalisten der Abteilung für Historische Musizierpraxis am Tiroler Landeskonservatorium unter der Gesamtleitung von Michael Köck, realisiert wird.

Das 2. Konzert am 16. Oktober in der Laurentiuskirche Imst um 17.00 Uhr bestreitet Vinzenz Stergin mit seiner Band Ode to Lucius. Stergin (Gstrein), Musiker und Produzent aus Imst, lebt seit 2008 in London. Für das konkrete Projekt schickte er eine Polaroid-Kamera um den Erdball und ließ von zwölf verschiedenen Personen an zwölf Orten für sie persönlich wichtige Eindrücke festhalten.

Bezugnehmend auf die Bilder komponierte Stergin zwölf Stücke und verband sie zu einem Konzertabend. Das Projekt gewann Preise des Arts Council England. Ab 15 Uhr sind die Fotografien in Form einer Freilichtausstellung zu besichtigen.

Der dritte und vierte Konzertabend am 22. und 29. Oktober in der Johanneskirche Imst stehen im Zeichen von Orgelmusik mit Lukas Wegleiter bzw. Lisa Hummel als Interpreten. (hau)

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