Plus

Mehr Gäste mit weniger Personal stemmen: „Steuern im Winter auf einen Riesen-Knall zu“

Gesperrte Betten und kein „à la carte“ trotz hoher Nachfrage von Gästen: Tirols Hoteliers kämpfen mit Personalmangel. Corona-Maßnahmen sind dabei das kleinere Problem.

  • Artikel
  • Diskussion (18)
„Personalmangel ist überall ein Thema, in der Stadthotellerie tut man sich vielleicht eine Spur leichter“, sagt Thomas Hudovernik vom Weißen Kreuz in Innsbruck.
© Rita Falk

Von Liane Pircher

Innsbruck, Sölden – Ja, einen Personalmangel gab es in der Gastro bereits vor der Pandemie. Darüber wurde schon lange und viel diskutiert, daran wurde von Betrieben zumindest teilweise mittels neuer Angebote – etwa besserer Löhne oder einer Viertagewoche – geschraubt. Trotzdem: So akut war es noch nie: „Heuer ist es wirklich erschütternd. Viele von uns stehen erstmals vor der Situation, mehr Gästeanfragen mit weniger Mitarbeitern unter einen Hut bringen zu müssen. Das funktioniert nicht. Wir steuern diesen Winter auf einen Riesen-Knall zu“, sagt Benjamin Kneisl vom Günwald Resort in Sölden.


Kommentieren


Schlagworte