Eine neue Glocke für die Jesuitenkirche in Innsbruck

  • Artikel
  • Diskussion
Diözesanbischof Hermann Glettler weihte die neue Glocke gestern. Sie vervollständigt jetzt das Geläut im Ostturm.
© Cincelli

Innsbruck – Nach 100 Jahren ist das Geläut im Ostturm der Jesuitenkirche wieder vollständig. Die Tiroler Landesgedächtnisstiftung, das Innsbrucker Jesuitenkolleg und die Verbindungen des Innsbrucker Cartellverbandes (ICV) haben sie zu Ehren des 500. Geburtstags des Diözesanpatrons Petrus Canisius und des 100. Geburtstags von Reinhold Stecher gestiftet. Gestern weihte sie Innsbrucks Diözesanbischof Hermann Glettler dann offiziell ein.

Die Initiative zur Stiftung der Glocke ging von Alt-LH Herwig van Staa aus. Dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Landesgedächtnisstiftung war es ein Anliegen, das historische Geläut der Kirche wiederherzustellen. Die neue Glocke hat einen Durchmesser von 143,5 Zentimetern und wiegt 1808 Kilogramm. Sie wurde am 18. Juni 2021 von der Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck gegossen.

Bischof Glettler sprach in seiner Festpredigt von einem „Klangkörper für die Frohbotschaft“. Und: „Wir brauchen einen neuen Klang gegenseitiger Wertschätzung und der Achtung des Lebens von seinem gottgeschenkten Anfang an bis zum natürlichen Ende.“ Mit dem Gottesdienst ging auch die Versammlung des katholischen Österreichischen Cartellverbandes zu Ende. (TT)


Kommentieren


Schlagworte