Achtjähriges Mädchen nach Bootsunfall auf der Mur aus Koma aufgewacht

Laut den Ärzten gäbe es „keine großen neurologischen Auswirkungen", was bei der langen Dauer des Komas überraschend sei. Weitere Untersuchungen stehen aber noch aus. Auch die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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Graz – Ein achtjähriges Mädchen, das seit dem tragischen Bootsunglück auf der Mur in Graz Anfang September mehrere Wochen im Koma gelegen ist, ist aufgewacht. Nach Angaben des LKH-Universitätsklinikums Graz geht es dem Mädchen überraschend gut, es liegt bereits auf der Normalstation. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei im Fall des Tretbootunfalls sind laut Staatsanwaltschaft Graz noch nicht abgeschlossen.

„Das Mädchen ist aufgewacht, ihm geht es gut", sagte LKH-Sprecherin Simone Pfandl-Pichler am Montag gegenüber der APA. Der Gesundheitszustand der Achtjährigen sei stabil. „Es gibt keine großen neurologischen Auswirkungen, was bei der langen Dauer des Komas überraschend ist", meinte Pfandl-Pichler. Bis Ende der Woche sollen aber noch Untersuchungen durchgeführt werden.

Laut Staatsanwaltschaft Graz sind die Erhebungen nach dem Unfall noch im Gange. „Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind in diesem Fall noch nicht abgeschlossen, die Gutachten der Sachverständigen aus den Fachgebieten der Schifffahrt und Unfallanalyse sind noch nicht eingelangt", sagte Christian Kroschl. (APA)

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