Nachfrage-Boom bei Tiroler Haflinger Pferden

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Das begehrteste Stutfohlen Scania von Rupert Gair aus Navis wechselte um 17.800 Euro den Besitzer.
© Haflingergestüt Fohlenhof

Ebbs – Der Markt für Tiroler Haflinger Pferde boomt derzeit – und das trotz vieler Unsicherheiten auf Grund der Covid-19-Präventionsmaßnahmen. Zur 55. Stutfohlen-Auktion kamen nicht nur nationale wie internationale Besucher, sie kauften auch – und wie! „Das gab es so noch nie“, lautete das Resümee von Obmann Lukas Scheiber, denn alle Fohlen wurden direkt bei der Auktion verkauft. Kein einziges Fohlen musste damit zumindest kurzfristig vom Pferdezuchtverband angekauft werden, um sich um Käufer zu bemühen.

Dass Tiroler Haflinger Pferde von Jahr zu Jahr begehrter werden, zeigt auch der erneut gesteigerte Durchschnittspreis von 3841 Euro netto.

Das begehrteste Stutfohlen war Scania von Rupert Gair aus Navis. Das 1a-Fohlen aus der selteneren, aber wieder aufstrebenden N-Linie erzielte einen Verkaufspreis von 17.800 Euro netto und wechselt nach einem tirolerischen Bieterduell ins Tiroler Oberland zu Erich Scheiber nach Obergurgl. 169 Winker wurden vorab an Käuferinteressenten ausgegeben. Nicht alle Bieter konnten ein Fohlen ersteigern. Rund 100 Tiroler Haflinger Stutfohlen wurden innerhalb Österreichs und ins europäische Ausland verkauft. Vor allem die selteneren Blutlinien werden zunehmend begehrter. Mit dem Höhepunkt, einer gelungenen 1. Tiroler Haflinger Hengstparade, endete das Haflingerwochenende. (TT)


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