Neun Glückssuchen in den Schatzkammern der Alten Musik

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Memento mori: Das Ensemble „klingzeug“ widmet sich am 31. Oktober im Haus Vier und Einzig barocker Begräbnismusik.
© tbc/Abendmusik

Innsbruck – Mit weltlichen Kantaten von Johann Sebastian Bach startet die Innsbrucker Abendmusik am 16. Oktober im Riesensaal der Hofburg in ihre neue Konzertsaison. Angekündigt hat sich das renommierte Vorarlberger Barockorchester Concerto Stella Matutina unter der Leitung von Alfredo Bernardini und ein Ensemble erlesener junger Stimmen. Der Saisonauftakt ist zugleich ein Jubiläumskonzert. Die Gründung des Trägervereins „Alte Musik in Innsbruck-Mariahilf“ jährt sich zum 20. Mal.

Die neue Abendmusik-Spielzeit hat der künstlerische Leiter Peter Waldner mit „Ein Stück vom Glück“ überschrieben. „Gerade das breite Spektrum der Alten Musik mit ihren vielfältigen Ausdrucksformen und bezaubernden Facetten verfügt über ein erstaunliches Glückspozential und die Möglichkeit, intensive Glücksgefühle zu wecken“, so Waldner, der die Saison mit einem Solo am Cembalo und Bachs „Kunst der Fuge“ am 26. Juni 2022 im Magdalena-Saal im ehemaligen Sommerhaus des Haller Damenstifts beschließen wird.

Insgesamt stehen 2021/22 neun Konzerte auf dem Programm. Das Ensemble klingzeug widmet sich am 31. Oktober im Haus Vier und Einzig hoffnungsvoller Trauermusik von Schmelzer bis Purcell; Am 12. Jänner suchen die Instrumentalisten von Into The Winds mit frühneuzeitlicher Tanzmusik Wege ins Glück; Am 4. Februar 2022 präsentiert das Pera-Ensemble frühbarocke Instrumentalmusik aus Orient und Okzident; und am 24. April widmen sich Waldner und das Ensemble vita & anima Arien und Kantaten aus Carlo Agostino Badias um 1700 in Innsbruck komponierten Opern – etwa „L’Amazone corsara“. (jole)

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