Zum 1700. Mal auf der Rumerspitze: Gipfelkreuz-Sanierung mit neuem Rekord

  • Artikel
  • Diskussion
Hans Hölbling am Gipfelkreuz der Rumerspitze – links die Fahne von Rum, rechts von Thaur. In der Hand hält er einen Zettel mit der Aufschrift „1700“. So oft stand er nämlich schon am Gipfel.
© Hölbling

Rum – Die Rumerspitze ist im Großraum Innsbruck ein unübersehbarer Berg und hat es vor allem Hans Hölbling aus Thaur angetan: Seit elf Jahren besteigt der 56-Jährige die 2454 Meter hohe Erhebung – vor Kurzem zum bereits 1700. Mal.

„Die Rumerspitze liegt direkt vor meiner Haustür und war immer schon mein Trainingsberg. Und ich brauche kein Auto, um zum Ausgangspunkt zu gelangen“, nennt Hölbling einige der Gründe, immer dieselbe Tour zu machen. Rund 160-mal würde er im Schnitt am Gipfel stehen, rund 300.000 Höhenmeter jährlich nur mit der Rumerspitze machen – das seien in elf Jahren bislang rund 3,3 Millionen Höhenmeter gewesen. Nun standen Sanierungsarbeiten am Gipfelkreuz an. „Der Sockel war zusammengebrochen. Und das Kreuz habe ich neu gestrichen“, berichtet Hölbling von den Aufgaben, die er gemeinsam mit den Rumer Bergfreunden durchführte.

Fad werde einem übrigens bei den ganzjährig durchgeführten Touren auf die Rumerspitze nie. „Ich entdecke immer wieder etwas Neues“, sagt Hölbling. Und die schönsten Momente ganz oben auf dem Gipfel seien dann die, wenn zwei Adler über dem Gipfelkreuz kreisen würden. (i.r.)

150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte