Kindestötung in Italien: Mutter legte verletzten Buben auf Kassenband

Mit einem Messer soll eine 44-jährige Mutter in Italien auf ihr zweijähriges Kind eingestochen haben. Danach legte sie den Körper auf dem Kassenband eines Supermarktes ab. Alle Versuche, das Leben des Zweijährigen zu retten, scheiterten.

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(Symbolfoto)
© TT/Böhm

Rom – Eine brutale Kindestötung schockt Italien. Eine 44-jährige Ungarin verletzte laut Berichten ihren zweijährigen Sohn mit mehreren Messerstichen, rannte mit dem blutenden Kind im Arm in einen Supermarkt in Cittá della Pieve in der mittelitalienischen Region Umbrien und legte es auf das Kassenband eines Supermarkts. Vergebens versuchten Rettungseinheiten den Buben am Leben zu halten. Er starb kurz darauf an den schweren Verletzungen. Die psychisch gestörte Frau wurde festgenommen.

Die Mutter, die mit dem Kind in einer betreuten Wohngemeinschaft für Frauen in Italien lebte, wurde stundenlang vernommen. Das Messer, mit dem sie ihr Kind tödlich verletzt hatte, wurde beschlagnahmt. Auf die Frage, warum sie das Kind mit mehreren Messerstichen verletzt habe, gab die Frau unklare Antworten.

"Diese Tragödie erschüttert unsere kleine und ruhige Gemeinschaft", sagte der Bürgermeister von Cittá della Pieve, Fausto Risini. In der selben Ortschaft besitzt der italienische Premier Mario Draghi eine Sommerresidenz. (APA)

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