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Israel und Palästina: Wie der Konflikt um Land Grenzen in den Köpfen schafft

Der Zeithistoriker Noam Zadoff über die unüberwindbar scheinenden Mauern zwischen Israelis und Palästinensern.

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Junge Siedler mit israelischen Flaggen im besetzten Westjordanland.
© AFP/Dunand

Von Floo Weißmann

New York, Innsbruck – Mit Naftali Bennett ist am Montag erstmals ein israelischer Premier vor die UNO getreten, der einen Palästinenserstaat offen ablehnt. Er vertritt ein Land, das sich zum begehrten internationalen Partner gemausert hat, dessen Grenzen aber politisch und völkerrechtlich umstritten bleiben. Der Rest der Welt fordert weiterhin eine Zwei-Staaten-Lösung – also Israel und Palästina Seite an Seite. Doch wo verortet die israelische Bevölkerung selbst die Grenzen ihres Landes, und wie hat sich diese Vorstellung entwickelt?


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