„N'Cyan": Innovatives Zentrum im Osttiroler Defereggental

In St. Jakob eröffnete der Verein „N’Cyan“ ein Forschungs- und Kommunikationszentrum.

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Der N’Cyan-Vorstand mit Egon Kleinlercher, Hubert Jesacher, Gründer Walter Troger und Hannes Raffaseder (v. l.) bei der Eröffnung.
© Verein N’Cyan

St. Jakob i. D. – Ländliche Regionen und die Innovationskraft urbaner Räume sind für den neuen Verein „N’Cyan“ kein Widerspruch, vielmehr ergänzen sie einander. Deshalb hat der Verein in St. Jakob im Defereggental das geschichtsträchtige Gästehaus Unterrain – erstmals erwähnt 1656 – zu einem modernen Vier-Sterne-Hotel mit Forschungs- und Kommunikationszentrum umgebaut.

Die Eröffnung wurde mit dem dreitägigen Symposium „Zukunft im Fokus“ gefeiert. Konzipiert als Gipfeltreffen für progressive Regionen, führte die Veranstaltung rund 80 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur nach St. Jakob. Zu den Ehrengästen zählten Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer, und Heini Staudinger, Wegbereiter des Crowdfunding-Gesetzes. Eines der zentralen Themen war der digitale Wandel.

Gründer und Vorstandsvorsitzender von N’Cyan ist Walter Troger, gebürtiger St. Jakober und einer der Geschäftsführer der Firma Vamed Standortentwicklung. Als Trogers Stellvertreter fungiert Egon Kleinlercher, in Osttirol als Bezirksleiter des Roten Kreuzes bekannt. Finanzvorstand ist der frühere St. Jakober Bürgermeister Hubert Jesacher, Hannes Raffaseder von der FH St. Pölten zeichnet als Vorstand für Forschung und Innovation verantwortlich. Der Vereinsname leitet sich von „Enzian“ ab.

„Ländliche Regionen sind durch die Corona-Pandemie stärker ins Zentrum wissenschaftlicher Fragestellungen gerückt“, so die Vereinsvertreter. „Das neue Forschungszentrum bietet vielfältige Möglichkeiten, um in enger Zusammenarbeit mit der regionalen Bevölkerung sowie mit interessierten Hotel-Gästen an neuen Antworten zu arbeiten.“ (TT, co)

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