Innsbrucker Med-Uni mit hoher Durchimpfung, Rektor für Impfpflicht

Innsbrucker Medizin-Rektor Fleischhacker für Impfpflicht in Gesundheitsberufen.

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An der Medizinischen Universität in Innsbruck gilt für die Studierenden die 2-G-Regelung.
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Innsbruck – Für den Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Wolfgang Fleischhacker, ist die 2-G-Regelung – geimpft bzw. genesen – an der Med-Uni nicht nur eine Verantwortung, um die Präsenzlehre an der Med-Uni zu ermöglichen, sondern auch eine Verantwortung gegenüber den Patienten an der Klinik und der Gesellschaft. Die Kritik an den schärferen Regelungen lässt er deshalb nicht gelten. Zugleich verweist er auf die hohe Durchimpfungsrate unter den Studierenden. „Bei den Erstsemestrigen beträgt sie 96 Prozent, bei allen Studenten 93 Prozent.“ Wer sich aus medizinischen Grünen nicht impfen lassen könne, habe die Möglichkeit, mit drei PCR-Tests pro Woche und Maskenpflicht zu studieren.

Was die Diskussion über eine generelle Impfpflicht betrifft, so sei dies eine Frage, die die Politik zu entscheiden habe. Fleischhacker spricht sich jedenfalls für eine Impfpflicht im Gesundheitsbereich aus. „Bei Neueinstellungen werden wir sie anwenden.“

919.700 Impfungen in Tirol

In Tirol wurden bisher rund 919.700 Impfungen durchgeführt, teilte das Land gestern mit. Weiterhin wird das dezentrale Impfangebot des Impfbusses des Landes gut angenommen. Insgesamt ließen sich an den vergangenen fünf Wochenenden rund 2500 Tirolerinnen und Tiroler im Rahmen dieses Angebots immunisieren. „Besonders erfreulich ist, dass ein Großteil der durchgeführten Impfungen Erstimpfungen sind“, sagt Gesundheitsdirektor Thomas Pollak. (pn)


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