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Transit-Debatte im Landtag: Das Wipptal, der Verkehr und ein Maut-Showdown

LH Platter (VP) schoss sich im Landtag erneut auf die Asfinag und deren Maut ein. Für die Brennerautobahn fordert er mehr als den Luegtunnel.

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Neues Saal-Interieur, altes Problem: LH Platter (r.) beschwor gestern im frisch renovierten Landtagssitzungssaal den Transit-Schulterschluss.
© De Moor

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Es brauche ein entlastendes Gesamtkonzept. Zuvorderst für das Wipptal, aber auch für Tirol. Und einen Schulterschluss: zwischen Bevölkerung, Gemeinden, Politik. Darauf kam Landeshauptmann Günther Platter (VP) in der gestrigen Fragestunde des Landtages ein aufs andere Mal zu sprechen. Anlass war, dass die Liste Fritz von ihm wissen wollte, wann denn nun die Mauterlöse, welche die Asfinag in Tirol einnimmt, auch hierzulande in entlastende Maßnahmen investiert würden. Schließlich war es Platter selbst, der via TT vor Wochen – im Zuge des Streits mit der Asfinag um den von der Wipptaler Bevölkerung, den Bürgermeistern und auch Platter geforderten Luegtunnel anstelle des -brückenneubaus – die Autobahngesellschaft aufforderte, die in Tirol eingenommenen Mauteinnahmen gefälligst auch in Tirol, „wo die Belastung am größten ist“, zu investieren.


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