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ÖFB-Teamchef muss liefern: Foda kämpft um seinen „Pilotenschein“

Franco Foda verweilt vor den beiden WM-Quali-Partien auf den FäröerInseln (Samstag) und in Dänemark (12.10.) am Schleudersitz. Dabei ist der angezählte ÖFB-Teamchef in gewisser Weise auch nur „Passagier“.

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Sein emotional größter Ausbruch: Am 21. Juni bejubelte Franco Foda den Einzug ins EM-Achtelfinale.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Nichts ist so alt und vergänglich wie der Erfolg von gestern. Insbesondere im schnelllebigen Trainergeschäft. Dass sich Fußball-Österreich Ende Juni nach dem 1:0-Gruppensieg über die Ukraine und einer durchaus beeindruckenden Leistung im EM-Achtelfinale gegen den späteren Europameister Italien in den Armen lag, wurde mit den zwei verlorenen WM-Qualifikationsspielen gegen Israel (2:5) und Schottland (0:1) im September fast gänzlich vergessen.

Dass die rot-weiß-rote Auswahl vor der absolut biederen Heimniederlage gegen Schottland in Israel noch eine Schussstatistik von 19:9 aufwies und „nur“ wegen einer katastrophalen Chancenverwertung und haarsträubenden Defensivpatzern auseinanderbrach, half Foda auch nicht weiter. Der Erklärungsnotstand ist gegeben, zumal sich die Formkurve ebenso im Sinkflug befindet wie Fodas Punkteschnitt, der in diesem Kalenderjahr deutlich nach unten ging.


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