Bayerin wird künftig Verein Regionalentwicklung Außerfern managen

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Lena Schröcker in die Mitte genommen (v. l.): REA-Obmann Armin Walch, GF Ursula Euler, BM Günter Salchner und Alexander Trs.
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Von Helmut Mittermayr

Reutte – Und die Gewinnerin heißt Lena Schröcker. Sie feiert heute ihren 30. Geburtstag – und setzte gestern die Unterschrift unter den Vertrag zur Managerin der Regionalentwicklung Außerfern (REA). Unter 18 Bewerbungen wurde die Deutsche ausgewählt. Arbeitsantritt ist der 3. Jänner. Noch arbeitet die studierte Forstwirtin in Berlin.

Schröckers Anstellung hat auch ein wenig mit Schwärmerei zu tun. Sie war auf Urlaub am Füssener Weißensee und dachte sich, „Mensch, hier leben zu können, das wär’s. In diesem Moment blinkte mein Handy und die Stellenanzeige kam herein.“ Es sei ein Lebenstraum, hier zu arbeiten, erklärt sie am Donnerstag bei ihrer Präsentation auf Ehrenberg. Die Bayerin wird auch ihren Lebensmittelpunkt in den Bezirk Reutte verlegen.

Bis zur endgültigen Übergabe im Sommer 2022 wird Ursula Euler, die erst im Mai von Günter Salchner übernommen hat, als Geschäftsführerin tätig sein. Vereinsobmann Armin Walch, der im April durch das überraschende Ausscheiden Alois Oberers nachgerückt war, stellte gestern nach Redaktionsschluss sein Amt zur Verfügung und will wieder Stellvertreter werden. Politische Beobachter rechneten damit, dass die ÖVP ihre Blockadehaltung aufgibt und Reuttes Bürgermeister Salchner in der Abendsitzung zum REA-Obmann gewählt wird. Mit Ex-REA-Geschäftsführer Salchner wäre Kontinuität und Expertise im Regionalverein gesichert, heißt es.


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