Corona-Krise: Gewerbe und Handwerk holen wieder auf

Modegeschäfte und Mechatronik-Betriebe legten zu, Friseure noch mit Umsatzminus.

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Friseure beklagen noch hohe Umsatzeinbußen.
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Wien – Österreichischs Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind nach Angaben der Wirtschaftskammer dabei, den Einbruch durch die Corona-Krise aufzuholen. Die Umsätze bzw. Auftragseingänge stiegen demnach im ersten Halbjahr 2021 wertmäßig um 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf das Vorkrisenniveau fehlten der Branche im ersten Halbjahr laut Spartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster noch ein Volumen von rund 700 Millionen Euro.

Laut Christina Enichlmair von KMU Forschung Austria wird die Geschäftslage von den Betrieben ähnlich bewertet wie vor der Corona-Pandemie. 34 Prozent der Gewerbe- und Handwerksbetriebe bezeichnen demnach die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal als „gut“, 18 Prozent als „schlecht“ und 48 Prozent als „saisonüblich“.

Umsatzsteigerungen verzeichneten relativ viele Betriebe in der Mechatronik sowie – von niedrigem Niveau kommend – der Mode und Bekleidungstechnik, bei den Personaldienstleistern und im Sicherheitsgewerbe sowie der Fahrzeugtechnik.

Umsatzrückgänge im dritten Quartal gab es besonders bei Friseuren (50 Prozent der Betriebe) oder Kunsthandwerkern (38 Prozent).

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Auf einem historischen Hoch ist laut KMU Forschung der Personalbedarf. Eine geplante Aufstockung um fünf Prozent sei der höchste Wert, der jemals für ein viertes Quartal verzeichnet wurde, so Enichlmair. (TT)


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