Wacker-Damen feierten den langersehnten ersten Sieg nach dem Umbruch

Beim 4:0-Heimerfolg über Südburgenland feierten die Wacker-Damen am Sonntag den ersten Saisonsieg und reichten die Rote Laterne weiter.

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Diana Lemesova (r.), die in dieser Szene zur Führung traf, ist eine von vielen neuen Spielerinnen bei den Wacker-Damen. Das nächste Spiel wird sie aufgrund einer Sperre aber von der Tribüne aus verfolgen müssen.
© Mühlanger

Von Daniel Lenninger

Jenbach – Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge in der Bundesliga empfingen die Wacker-Damen am Sonntag im Stadion Jenbach den FC Südburgenland. Ein wahrer Abstiegskracher zwischen dem schwarzgrünen Tabellenschlusslicht und dem Vorletzten, den die Innsbruckerinnen mit 4:0 (1:0) für sich entschieden und so die Rote Laterne an die unterlegenen Gäste abgeben konnten.

„Es war das erwartet harte Spiel. Man merkte beiden Mannschaften die Nervosität an“, erklärte Wackers sportlicher Leiter Benjamin Stolte die etwas holprige Anfangsphase. Kurz vor der Pause gingen die Wacker-Damen dann nach einer strittigen Szene durch Diana Lemesova in Führung (40.). „Der Assistent hob die Fahne, die Unparteiische entschied aber auf Tor“, kommentierte Stolte den so wichtigen Führungstreffer.

In den Minuten 58 und 60 konnte Wacker durch einen Doppelschlag von Annalena Monz und Sandra Voitane für die Vorentscheidung zum 3:0 sorgen. Für den Treffer zum 4:0-Endstand zeichnete die eingewechselte Antonia Hintner verantwortlich.

„Die Einstellung meiner Mannschaft war top. Vor allem die Spielerinnen von der Bank hatten einen großen Einfluss, auch die erst 16-jährige Nina Fuchs und Torschützin Antonia Hintner.“ Im Großen und Ganzen zeigte sich Stolte also zufrieden mit der Darbietung. Bitter sei nur die vermeidbare Gelb-Rote Karte von Lemesova gewesen.

Für die Wacker-Damen war es der erste Sieg nach dem Umbruch, infolgedessen Leistungsträgerinnen wie Andrea Glibo oder Lilli Purtscheller (beide Sturm Graz) den Verein verließen. „Wir brauchen noch etwas Zeit, da wir erst seit rund dreieinhalb Wochen vollzählig sind. Man erkennt aber eine tolle Entwicklung, auf diesem Sieg können wir nun aufbauen“, ist Benjamin Stolte überzeugt, dass seine Wacker-Damen noch genügend Punkte holen werden und dem Ziel Klassenerhalt nichts im Weg steht.


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