Umstellung in Tirol lohnt sich immer mehr: Wärmepumpe heizt und kühlt

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Fuchsig dämmte die Rohre mit Schafwolle.
© Fuchsig

Innsbruck – Heinz Fuchsig, Umweltreferent der Ärztekammer, hat im Mehrparteienhaus in Pradl auf Wärmepumpe umgestellt. Mittlerweile kühlt er so auch die oberen Etagen. „Das Inntal wird bis 2040 eine enorme Nachrüstung mit Kühlungen erleben.“ Das funktioniere nur mittels Wärmepumpe – ohne Erhitzen der Umgebung. Die Temperatur des Grundwassers sei in Pradl seit 2014 von 12,4° C auf 13,8° C gestiegen – „das bringt ein effizienteres Heizen mit Wärmepumpe“. Seine Mieter zahlen im Haus (wenig gedämmt) rund 20 € für 90 m² für Heizung, 10 € für Warmwasser (3 Personen) plus 10 € für Wartung pro Monat. Martina Fuchsig ergänzt: „Die zwölf Wohnungen, mit 34 Personen, haben nur den Energiebezug einer vierköpfigen Familie im Einfamilienhaus.“ (pla)

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