Tiroler Symphonieorchester: Auswärts und daheim, prominent geführt

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Oksana Lyniv und das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck laden zum Konzert-Triple: heute in Salzburg, ab Donnerstag in Innsbruck.
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Innsbruck, Salzburg – Wie jedes Orchester, das zu Recht auf sich hält, begibt sich das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI) mitunter auf Konzertreise. Viel Spielraum lässt das dicht gedrängte Programm in der Tiroler Heimat allerdings nicht. Heute konzertiert das TSOI auf Einladung der Salzburger Kulturtage im Großen Festspielhaus im Herzen Salzburgs: große Adresse, große Gefühle an einem hoffentlich gelungenen Abend.

Brahms (Variationen für Orchester über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a), Liszt (Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur) sowie Dvorˇák (Symphonie Nr. 8 in G-Dur op. 88) stehen beim Salzburger Auswärtsspiel auf dem Programm.

Doch auch Tiroler Musikinteressierte können sich diese Werkeauswahl ohne Weiteres vormerken. Denn morgen und übermorgen eröffnet das TSOI zu Hause mit exakt demselben Programm beim 1. Symphoniekonzert im Innsbrucker Congress die Saison (Tickets: www.tsoi.at).

Vorneweg agiert in Person von Oksana Lyniv eine der aufstrebenden Dirigentinnen unserer Zeit. Von 2017 bis 2020 war die 43-Jährige Chefdirigentin an der Oper Graz. Vergangenen Sommer leitete sie in Bayreuth Wagners „Fliegenden Holländer“, als erste Frau am Pult in der Geschichte der Festspiele.

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Der nächste Karrieresprung ist ebenso bahnbrechend. Anfang der Woche wurde bekannt, dass Lyniv ab Jänner Musikdirektorin am Stadttheater von Bologna wird. Mit ihrer Bestellung am Teatro Comunale ist sie die erste Frau mit Leitungsfunktion an einem Opernhaus in Italien. Kaum zu glauben, wir schreiben das Jahr 2021. (mark)


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