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Heli-Lärm lässt Anrainer im Außerfern rotieren

Nachtübungen des Außerferner Notarzthubschraubers holten Anrainer aus den Betten. Der Zorn ist groß. Ein runder Tisch an der BH Reutte soll die Wogen glätten.

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Die ARA-Notarzthubschrauber-Basis am BKH Reutte. Für die nächtlichen Trainings stand extra ein zweiter Helikopter zur Verfügung.
© Mittermayr

Von Helmut Mittermayr

Ehenbichl – Helmut Sailer reicht es. Der Ehenbichler weist auf die stark zunehmende Belastung durch Flüge des Rettungshubschraubers RK2 hin. Nun kamen Übungen dazu. Die sich über Wochen ziehende Lärmbelästigung zu später Stunde sei „rücksichtslos. Jeden Tag und bei jedem Wetter ab 20 Uhr bis oft nach Mitternacht ist es gegangen“, erzählt er, „wie konnte so etwas genehmigt werden?“ Sailer hat ein Haus in einer kleinen Siedlung, knapp 500 Meter vom Bezirkskrankenhaus Reutte entfernt, wo sich auch der ARA-Flugrettungs-Stützpunkt befindet. Die Häuser dort sind vom Fluglärm besonders betroffen, weil die Hubschrauber bei Start und Landung „nur 15 bis 20 Meter“ über den Dächern vorbeifliegen „und von der nackten Felswand des Schlossbergs der Schall zurückprallt“, weiß BM Wolfgang Winkler. Sailer sei kein Einzelfall, es habe aktuell viele Beschwerden gegeben.


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