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Screeningstraßen und Safe House: Land zahlt Millionen für Corona-Security

Für die Überwachung der Screeningstraßen sowie des „Safe House“ wurde ein Sicherheitsdienst für 3,3 Mio. € ausgeschrieben. Mittels Videoüberwachungssystem wurde rigoros kontrolliert.

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Die Landes-Screeningstraßen, aber auch das Götzner Safe House brauchen einen Überwachungsdienst.
© Thomas Böhm

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Mit Anfang Juli sperrte das Corona-Safe-House des Landes seine Pforten im Götzner „Clubhotel“ auf. Wieder, muss man sagen. Denn dessen Vorgänger im Innsbrucker Alphotel stand seit Anbeginn (Oktober 2020) unter schwerem Beschuss. Überdimensioniert (134 Zimmer), zu teuer (letztlich rund eine Million Euro), zu gering die Auslastung (455 Personen bis März 2021) – das waren die öffentlichen Kritikpunkte.

Das Land verteidigte das Safe House trotzdem. Zwar war der Bedarf aufgrund des Totalausfalls der touristischen Wintersaison ungleich geringer als angenommen, dennoch sei die Einrichtung nach wie vor nötig, um behördlich abgesonderte Personen (aktiv Infizierte bzw. K1-Personen) ohne festen Wohnsitz in Tirol die Möglichkeit zur Quarantäne bieten zu können.


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