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TT-Analyse: Musik und Schützen sind für die Länder zu wenig

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Peter Nindler

Analyse

Von Peter Nindler

Im Zusammenwirken von Bund und Ländern herrscht Stillstand, der Zentralismus feiert fröhliche Urständ. „Wien ist fest in Tiroler Hand“, hieß es zwar wieder einmal im Juli, als Tirol den Vorsitz im Bundesrat und in der Landeshauptleutekonferenz übernommen hat. Dass Peter Raggl (VP) als Bundesratspräsident lediglich ein politischer Frühstücksdirektor ist, wird hingegen geflissentlich verschwiegen.

Einzig Tiroler Schützen und Musik bleiben vom landesüblichen Empfang am Heldenplatz im Gedächtnis, der Föderalismus hat sich danach wieder kleinlaut verabschiedet. Weil die Bundesräte in der Länderkammer allesamt als brave Parteisoldaten die Habt-Acht-Stellung einnehmen und ihr Kompaniechef halbjährlich wechselt.


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