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Schulangst: Wenn die Schule dem Kind Bauchweh macht

Haben Kinder Angst vor der Schule oder verweigern gar den Schulbesuch, so kann das viele Gründe haben. Vor allem soziale Phobien und Cybermobbing haben aufgrund der Pandemie zugenommen. Manchmal sind es jedoch die Eltern, die sich größere Sorgen machen als die Kids.

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Von Nicole Strozzi

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Seit einem Monat drücken viele Tiroler Volksschüler zum ersten Mal die Schulbank, bei manchen Familien drückt noch immer etwas der Bauch. Eben noch war das kleine verspielte Kind im Kindergarten, jetzt beginnt der viel zitierte „Ernst des Lebens“. Doch dieser „Ernst“, der ist meistens ein Phantom. „Die allermeisten Erstklässler freuen sich auf die Schule“, beruhigt Bernhard Koch, Professor für Elementarpädagogik an der PH Tirol.

Natürlich gebe es wie bei jedem Übergang gewisse Anspannungen, aber oft sind es die Eltern, die ängstlicher sind als ihr Nachwuchs. „Manche Eltern haben schlechte Erfahrungen mit der Schule gemacht und übertragen die Sorgen auf ihr Kind“, erklärt Koch. Der Übergang vom Kindergarten in die Schule werde den Kindern heute aber so leicht wie möglich gemacht. Schon im Kindergarten werden die Drei- bis Sechsjährigen spielerisch auf Zahlen und Buchstaben vorbereitet. Kinder mit Entwicklungsverzögerungen versuche man frühzeitig zu fördern. „Es gibt immer weniger Vorschulklassen“, betont der Pädagoge. Kinder, die noch nicht so reif sind, werden sehr oft erfolgreich in die Klasse integriert.


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