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Innsbruck lebt und erlebt das International Nature Festival draußen und im Kinosaal

Den Auftakt machte am Wochenende das Mountain Clean Up mit Wanderung im Karwendel. Ab morgen steigt das Filmerlebnis mit ein, gleich zu Beginn mit einer brandaktuellen Doku zu Jugend und Klima „Youth Unstoppable“ von Slater Jewell-Kemker.

Das alpin-urbane Ambiente des International Nature Film Festival in Innsbruck ist perfektes Zuhause für ein großartiges Film- und abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
© Stadler

Als Ursprung und Herzstück gilt das Innsbruck Nature Film Festival, das Natur und Umwelt in Dokumentarfilm, Kurzfilm, Animations- und Nachwuchsfilm präsentiert und mit 18.000 € dotiert ist. Zum zwanzigsten Jubiläum freut sich Festivaldirektor Johannes Kostenzer, dass „die zu Beginn bescheidene Idee offenbar den Puls der Zeit getroffen hat und immer mehr trifft.“ Kaum vorstellbar, dass 2002 die Themen Klima und Umwelt trennend waren und belächelt wurden. Die Weltordnung hat sich gedreht. Und aus den Innsbrucker Naturfilmtagen ist das International Nature Festival gewachsen. „In diesen Zeiten der Veränderung erscheint mir fundamental wichtig, junge und alte Menschen, Bäuerinnen und Konsumenten, Touristen und Einheimische in Verbindung zu bringen.“ Genau das passiert beim International Nature Festival in Form von Workshops, Filmen, Kulinarischem, Ausstellungen und Ausflügen im alpin urbanen Ambiente.

Icy Session, Ocean Night, Animal Afternoon – die Jubiläumsausgabe des Innsbruck Nature Film Festival bietet vom 19. bis 22. Oktober dem Publikum rund 50 Werke aus aller Welt, die in thematischen Sessions mit jeweils bis zu vier Filmen ins Programm vom Metropol Kino aufgenommen wurden. Anders als beim normalen Kinobesuch, gibt es zur Festivalzeit die Chance, Filmemachern und Akteuren zu begegnen. So kommen etwa Lisa Eder, Regisseurin von „Der wilde Wald“ (20.10.), „Expedition Arktis“ Regisseur Philipp Grieß (21.10.) und auch Paul François, französischer Landwirt und Protagonist der Umweltdoku „La vie est dans le pré“ (20.10.), um im Anschluss an die Vorführungen dem Publikum Fragen zu beantworten.

Ein großartiges Extra bringt die Universität Innsbruck in den Kinosaal: Sogenannte Science Glimpses geben einen fachkundigen Einblick in Forschung und Ansicht. Wissenschaft verständlich für alle! Nach folgenden Filmen stellt sie die Experten: Antarktika – Die gefrorene Zeit (20.10.), The Beauty of Being (21.10.), Der einsamste Wal (21.10.), Kiss the Ground (22.10.) und Der Albtraum der Schamanen (22.10.).

Am 21.10. hält um 15 Uhr das Forum Klimakultur 2021 Einzug ins Kino: Wie hängen Kunst und Kultur mit dem Klima zusammen? Darüber sprechen der Künstler und Musiker George Steinmann, Umweltpädagogin Miriam Bahn sowie Glaziologe und Klimaforscher Georg Kaser. Dazu gibt es einen inspirierenden Kurzfilm.

Das gesamte Programm gibt es auf naturefestival.eu, Tickets für die Film-Sessions unter metropol-kino.at und über die Reservierungshotline: 05 12/28 33 10.


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