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Krimis in Serie: Achtsam morden beim Rehragout-Rendezvous

Kleiner Mord gefällig? Humorvolle, gerne auch morbide, Krimis erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch warum erscheinen von manchem Ermittler 75 Bände, vom anderen nur ein Band?

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Von Judith Sam

Die Zunge muss ein wenig aufgewärmt sein, um den neuen Buchtitel von Rita Falk auszusprechen: „Rehragout-Rendezvous“. „Zefix!“, würde Hauptdarsteller Franz Eberhofer ihn wohl kommentieren. „Kompliziert“ findet ihn Krimifachfrau Ursula Baier: „Aber man ahnt beim Blick aufs Cover, dass er eher unterhaltsam als staubtrocken ist.“ Die Krimi-Einkäuferin der Tyrolia Innsbruck ist nicht überrascht, dass der fiktive Eberhofer bereits Verbrechen Nummer elf aufklärt: „Während viele Autoren gerade mal ein, zwei Bücher herausbringen, etablieren sich immer wieder Krimireihen mit bis zu einem Dutzend Bänden.“

Morbid, doch humorvoll schrieb sich Autor Karsten Dusse (z.b. „Achtsam morden“) in die Herzen seiner Leser. 3 Bände bisher.
© Verlag Heyne

Je mehr Bücher, desto größer die Erwartung. Die Charaktere sollten sich entwickeln, die Spannung weiterhin prickeln, die Handlung nicht konstruiert wirken.


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