Außerferner Initiative nahm 28.000 Euro an Spenden für Flüchtlinge ein

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Mitglieder der Außerferner Initiative „Hoffnung für Flüchtlinge“ demonstrieren fast wöchentlich, u. a. bilden sie Menschenketten.
© Mittermayr

Von Helmut Mittermayr

Reutte – Die Mitglieder der Außerferner Initiative „Hoffnung für Flüchtlinge“ bleiben hartnäckig. Samstagvormittag kann man in Reutte schon bald die Uhr nach ihnen stellen. Punkt elf Uhr versammeln sie sich für eine Stunde am Kirchplatz, um gegen das Elend der Flüchtlinge auf Lesbos zu demonstrieren.

Mit einer großen Versammlung am Freitag, 22. Oktober, um 18 Uhr am Zeiller Platz will die Initiative „weiter wachrütteln und aufzeigen, dass die Zustände auf Lesbos nach wie vor unerträglich und menschenunwürdig sind und dringender Handlungsbedarf besteht“, erklärt Reuttes Altbürgermeister Alois Oberer, einer der Initiatoren. Als Gastredner am Zeiller Platz wird Tirols ehemaliger Caritas- Direktor Georg Schärmer auftreten. Auch Judith Paminger, die in Griechenland direkt für NGOs tätig ist. Mohammad Naim Tokhi erzählt von seiner Flucht aus Afghanistan und seiner Aufnahme in Österreich. Von Bischof Glettler wird eine Tonbotschaft eingespielt.

Der ehemalige Reuttener Richter Klaus Meßner, Kassier der Initiative „Hoffnung für Flüchtlinge“, wird einen Finanzbericht abgeben. Bisher sind immerhin 28.000 Euro an Spenden zusammengekommen. 20.000 davon wurden Organisationen in Griechenland zur Verfügung gestellt. Luis Oberer weiter im Namen von Heinz Kurz, GV Regina Karlen, BM Paul Mascher: „Die von Österreich und der EU praktizierte Abschreckungspolitik ist eine Schande für das reiche Europa.“


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