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Hausbau im Naturpark versagt, Schutzgebiet ist zu respektieren

Trotz großer Baulandreserven genehmigte das Land in Gnadenwald neues Bauland im Natura-2000-Gebiet. Das Landesverwaltungsgericht schiebt dem nun einen Riegel vor.

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In Gnadenwald sorgen die Widmungen im Natura-2000-Gebiet Karwendel schon seit Jahren für Debatten.
© Falk

Von Peter Nindler

Gnadenwald – Es ist eine Entwicklung, die vom Landesumweltanwalt in der Vergangenheit immer wieder heftig kritisiert wurde: die Verletzung von Schutzgebietsgrenzen für Bauvorhaben. Und das, obwohl in Gnadenwald 6,4 Hektar Bauland gewidmet sind. Dennoch hat die Gemeinde im neuen Raumordnungskonzept 3800 Hektar Bauland im Natura-2000-Gebiet Karwendel ausgewiesen. Zwar am Rand, aber dennoch. Nach einer positiven Naturverträglichkeitsprüfung gab das Land Tirol seinen Segen dazu, zuletzt erteilte die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck dann noch die naturschutzrechtliche Bewilligung für die Errichtung eines Einfamilienhauses.


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