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Ruf nach Halbe-Halbe bei Jobs in der Tiroler Landesverwaltung

Eine verpflichtende Frauenquote von 50 Prozent in der Verwaltung fordern die Gleichbehandlungsbeauftragten. In Chefetagen im Landhaus ist der Anteil 17 Prozent.

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Im Landhaus wurden zuletzt wieder weniger Frauen in Spitzenpositionen nachbesetzt. Von zwölf Top-Jobs, die 2020 vergeben wurden, gingen elf an Männer, einer an eine Frau.
© Böhm

Von Anita Heubacher

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Innsbruck – 50 Prozent Frauen, das ist die Marke, die es in der Landesverwaltung, bräuchte. Diese Forderung erheben die Gleichbehandlungsbeauftragten in Tirol in ihrem druckfrischen Bericht. In der öffentlichen Verwaltung, sprich im Landhaus und in den Bezirkshauptmannschaften, arbeiten 52 Prozent Frauen. Deren Anteil übersteigt in manchen Verwendungsgruppen, wie das im öffentlichen Dienst heißt, die 50 Prozent, aber in den Führungsetagen oder in technischen Bereichen ist die Luft für Frauen nach wie vor dünn.

Im Amt der Tiroler Landesregierung sind es gerade einmal 17 Prozent Frauen, die in Führungspositionen arbeiten.


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