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Agenda-Austria-Chef Schellhorn: „Gegenteil von stabilem Umfeld“

Eine Wintersaison ohne Rekorde und höhere Löhne in Tourismusjobs wegen fehlender Arbeitskräfte erwartet der Leiter der Denkfabrik Agenda Austria, Franz Schellhorn. Politische Stabilität sei wünschenswert für den Standort.

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Noch gibt es zwar keine Verordnung, eine Wintersaison nach der Corona-Pause wird aber wohl möglich sein.
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Die vergangene Woche war innenpolitisch spannend. Wie wirkt sich eine Regierungskrise auf den Wirtschaftstandort Österreich aus?

Franz Schellhorn: Eine Regierungskrise ist immer ein Problem, weil die Wirtschaft sich ja vor allem ein sicheres Umfeld erwartet. Die Frage ist, wie lange die Krise andauert. Wenn das ein paar Monate dauert, ist das sicher kein Problem, wenn Österreich jetzt italienische Verhältnisse bekäme, wäre es für die Wirtschaft und den Standort natürlich schon katastrophal. Das hieße ja ständige Neuwahlen und ständig wechselnde Regierungen. Man weiß also nicht, ob die Bedingungen, die eine Regierung heute beschlossen hat, auch morgen noch gelten.

Auch derzeit weiß man ja eigentlich nicht, wie lang türkis-grün unter Schallenberg/Kogler hält?


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