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TT-Analyse zur Union: In der Niederlage zeigt sich wahre Größe

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Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und neuer CDU-Vorsitzender, und Markus Söder (r), Ministerpr‰sident von Bayern und CSU-Vorsitzender.
© Michael Kappeler
Gabriele Starck

Analyse

Von Gabriele Starck

Das macht den Unterschied aus. Der gescheiterte Kanzlerkandidat der Union, CDU-Chef Armin Laschet, stellt sich am Wochenende vor den Parteinachwuchs und räumt seine „alleinige Verantwortung“ für das Wahldesaster vom 26. September ein. Der Möchtegern-Kanzlerkandidat, CSU-Chef Markus Söder, hingegen scheut die Konfrontation, versteckt sich bei einer Basiskonferenz in Oberfranken und lässt der CDU per Welt am Sonntag ausrichten, man solle doch „in Stil und Inhalt ... wieder enger zusammenrücken, anstatt öffentlich übereinander zu reden“. Ob dieser Appell auch eine Absage an sein Mantra „Ich wäre der Bessere gewesen“ ist? Wohl kaum.


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