Von Ölz bis ÖBB: Elf Großbetriebe fixierten Klimapakt mit Umweltministerium

Auch der ORF, die Bank Austria oder Vöslauer sind mit an Bord. Sie eint das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 deutlich zu senken.

  • Artikel
  • Diskussion
Während die Proteste von Klimaschützern in Österreich wieder deutlich an Fahrt aufnehmen, verpflichten sich auch mehrere heimische Unternehmen zu verbindlichen Zielen.
© ERWIN SCHERIAU

Wien – Elf heimische Großbetriebe – darunter die Lebensmittelhandelskette Rewe, die Bäckerei Ölz, der ORF, die ÖBB, die UniCredit Bank Austria und der Leuchtenhersteller Zumtobel – haben den im Sommer geschlossenen Klimaschutzpakt „klimaaktiv“ des Umweltministeriums nun auch unterzeichnet, gab das Ministerium bekannt. Sie eint das Ziel, die Kohlenstoffdioxid-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2005 um fast 57 Prozent zu senken, wie das Ministerium mitteilte.

Das Vorhaben der Unternehmen mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern bedeutet den Angaben zufolge eine CO2-Reduktion von mehr als 8,4 Millionen Tonnen – das entspreche den durchschnittlichen jährlichen Treibhausgasemissionen von mehr als 146.000 Autos oder 57.000 Ölheizungen in Einfamilienhäusern. Bis spätestens 2040 wollen die Firmen komplett aus Öl und Gas aussteigen.

„Eine klimafreundlich ausgerichtete Wirtschaft ist ein zentraler Hebel zur Bewältigung der Klimakrise – für mehr Klimaschutz“, betonte Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne).

Neben den genannten Unternehmen sind auch das Immobilienunternehmen Buwog, der Büromöbelhersteller Hali, die Hypo Niederösterreich, der Mineralwasserhersteller Vöslauer sowie McDonald‘s Österreich Teil des Pakts. Für 2022 ist laut Ministerium eine weitere Ausschreibung geplant, um weitere Mitglieder für die Klimaschutzinitiative zu gewinnen. (APA)


Kommentieren


Schlagworte