Protest gegen Flächenfraß: Aktivisten begrünten Platz vor dem Kanzleramt

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Mit der Aktion will der WWF erneut auf die Forderung nach einem verbindlichen Bodenschutz-Vertrag gegen den Flächenfraß aufmerksam machen. Mehr als 45.000 Menschen haben diese Forderung im Rahmen der Petition "Natur statt Beton" unterstützt.
© JOHANNES ZINNER

Wien – Einen Tag vor dem Bodenschutzgipfel von Bund, Ländern und Gemeinden haben Aktivisten und Aktivistinnen des WWF Österreich am Dienstag den versiegelten Platz vor dem Bundeskanzleramt symbolisch mit Rasen und Bäumen begrünt. Mit der Aktion wollte die NGO erneut auf ihre Forderung nach einem verbindlichen Bodenschutz-Vertrag gegen den Flächenfraß aufmerksam machen. Mehr als 45.000 Menschen hätten diese Forderung im Rahmen der Petition „Natur statt Beton“ unterstützt.

„Die Verbauung hat längst jedes naturverträgliche Maß überschritten – alle zehn Jahre verbraucht Österreich die Fläche Wiens. Der Verlust wertvoller Grünräume befeuert nicht nur die Klimakrise und das Artensterben, sondern bedroht auch unsere Lebensgrundlagen“, warnte WWF-Bodenschutzsprecherin Maria Schachinger. Nach wie vor würden jeden Tag im Schnitt 11,5 Hektar wertvoller Böden verloren gehen. Der WWF sah Bund, Länder und Gemeinden gefordert, bei der Raumordnungskonferenz ihrer Verantwortung gerecht werden. (APA)

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