„Elegantes“ Winter-Opening: Ischgl will „eines der sichersten“ Urlaubsziele sein

Beim „Top of the Mountain Opening Concert“ am 27. November werden das Pop-Trio „Il Volo“ und die italienische Popsängerin „Alice“ auftreten. „Mehr Qualität“ solle künftig im Vordergrund stehen, dafür soll es weniger Partytourismus geben.

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Die italienische Popsängerin „Alice“ singt zum Saisonauftakt in Ischgl.
© Roberto Tommasini / IPA via www.imago-images.de

Ischgl – Das wegen des Corona-Krisenmanagements in die Negativschlagzeilen geratene Ischgl öffnet am 25. November seine Pforten für Wintersportbegeisterte. Der Tourismusverband Paznaun sprach von einem „eleganten“ Winteropening und „neuen Tönen“. Das Pop-Trio „Il Volo“ und die italienische Popsängerin „Alice“ werden beim „Top of the Mountain Opening Concert“ am 27. November auftreten, es gelte die 2G-Regel. Kinder unter zwölf Jahren müssen einen Covid-Test vorweisen.

„Ziel ist und bleibt es, eine der sichersten Destinationen im Alpenraum für unsere Gäste zu sein“, stellte Alexander von der Thannen, Obmann des Tourismusverband Paznaun – Ischgl, klar. Die Lokalpolitik hatte im Vorjahr eine Kursänderung für den Skiort angekündigt. „Mehr Qualität“ solle künftig im Vordergrund stehen, dafür soll es weniger Partytourismus geben. Das „neue Ischgl“ wird aber wohl erst in dieser Saison ausprobiert – denn die Skilifte standen die gesamte vergangene Saison still.

700.000 Euro in Hygiene und Sicherheit investiert

700.000 Euro wurden 2020 in Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen investiert. „Wir haben bei den drei Zubringerbahnen in Ischgl neue „intelligente“ Kamerasysteme installiert, die die Wartezeiten in den Anstehbereichen mittels Dichtemessungen und Mobilitätsanalysen optimieren“, führten Günther Zangerl und Markus Walser, die Vorstände der Silvrettaseilbahn AG, am Dienstag in einer Aussendung aus.

Die so verkürzten Wartezeiten würden in Echtzeit am Smartphone angezeigt. Alle Seilbahnkabinen würden mittels Kaltvernebelungsgeräten desinfiziert, um 99,99 Prozent der Viren, Bakterien und Sporen in den Seilbahnkabinen zu eliminieren. Dieselbe Methode werde auch in den Skibussen sowie in Sportshops, Skidepots, WC-Anlagen, Aufzugskabinen und den Erste-Hilfe-Stationen täglich angewendet, hieß es. Das Paznaun sei zudem auch eine der ersten Regionen gewesen, die ein Abwassermonitoring eingeführt haben, um mögliche Clusterbildungen bereits im Vorfeld erkennen zu können, betonten die Touristiker.

Die offizielle Verordnung für bundesweite Regeln im heurigen Winterskibetrieb ist noch ausständig. Es sei jedoch „davon auszugehen, dass für den Skibetrieb die 3G-Regel (getestet, geimpft oder genesen) gelten und zumindest für Seilbahnkabinen sowie in geschlossenen Anstehbereichen (z.B. in der Kassahalle) eine FFP2-Maskenpflicht“ kommen werde, hieß es. (TT.com, APA)


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