Innsbruckerin mit Eisenstange spitalreif geprügelt

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Innsbruck – Zahlreiche Blutergüsse am ganzen Körper und ein gebrochener Arm: Das waren die Folgen brutaler Attacken mit einer Eisenstange, die am Montag zu einem Polizeieinsatz geführt haben. Dabei nahmen die Beamten der Polizeiinspektion Flughafen den Freund des Opfers fest. Der Einheimische wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft in die Innsbrucker Justizanstalt gebracht.

Schauplatz der Auseinandersetzungen war die Wohnung des Opfers im Westen Innsbrucks. Die Frau soll am Samstag und auch am Sonntag laut Polizeibericht von ihrem Freund mit der Eisenstange verprügelt worden sein. Auf eine Anzeige verzichtete die Innsbruckerin zunächst. Trotz Schmerzen begab sich die Frau vorerst auch nicht in ärztliche Behandlung.

Das änderte sich am Montag, als das Opfer die Mutter aufsuchte und ihr von den Vorfällen erzählte. Die Mutter war es dann auch, die die Polizei alarmierte. Beamte der Polizeiinspektion Flughafen nahmen Ermittlungen auf. Im Zuge der Befragung des Opfers stellten die Polizisten auch die Eisenstange als Tatwaffe in der Wohnung sicher. Wenig später wurde der Freund der Frau als Verdächtiger festgenommen. „Das Motiv ist derzeit noch unklar, der Beschuldigte hat sich dazu bislang nicht geäußert“, erklärt Polizei-Sprecher Christian Viehweider. Aber offenbar dürfte es sich um eine On-off-Beziehung gehandelt haben.

Ebenfalls am Montag hat die verletzte Frau dann doch noch die Innsbrucker Klinik aufgesucht. Dort haben die Ärzte neben den Blutergüssen auch einen Bruch des Armes diagnostiziert. Der Verletzungsgrad gilt als schwer. Die Innsbruckerin musste vorerst stationär aufgenommen werden. (tom)

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