Belastung steigt weiter an: Mayrhofen leidet unter Verkehr

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Mayrhofen – Der geplante Neubau des Bahnhofs in Mayrhofen samt Verkehrslösung auf der daneben verlaufenden Zillertalstraße ist seit Jahren ein Dauerbrenner im hinteren Zillertal. Trotz wechselnder Zuständigkeiten dafür im Gemeinderat ist eines geblieben: Laut Gemeinde Mayrhofen wird viel verhandelt. Von außen hat man indes den Eindruck, es gehe nichts weiter. In der Gemeindeversammlung wurde nun bekannt gegeben, dass das Land Tirol im Herbst Vertragsabschlüsse wünsche, weil Rollmaterial für den neuen Wasserstoffzug bis 31. Dezember bestellt werden soll. Verträge für die zwei am meisten betroffenen Grundeigentümer seien erstellt.

Auch die steigende Verkehrsbelastung im Ortskern war Thema. Bei Verkehrszählungen wurden in tourismusarmen Monaten 5000 bis 6000 Fahrzeuge in der Rauchenwaldgasse und der Tuxer Straße gezählt, im August waren es 40.000 Fahrzeuge. „Wegen Stau durch Überlastung auf der Tuxer Straße bei der Kreuzung MPreis weichen viele auf die Rauchenwaldgasse aus“, erklärte Verkehrsreferent Markus Bair. Das Problem stehe in Zusammenhang mit der Penken- und Ahornbahn, denn die Gäste fahren (meist über die Einfahrt Mitte durch den ganzen Ort) zum Großparkplatz der Ahornbahn. „Dabei haben wir 300 Parkplätze in der neuen Tiefgarage am Ortseingang, die bei Schönwetter relativ leer ist“, resümierte Bair.

Es sollen Gespräche mit der Bergbahn folgen, um die Beschilderung zu ändern, die bisher die Autos zur Ahornbahn lenkt. Ziel sei es, dass die Bergbahnbenutzer verstärkt die Tiefgarage nutzen und der Verkehr innerörtlich so reduziert wird. (ad)


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