Obstlager Haiming ist „recht zufrieden“ mit den Verkaufstagen

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Das „Apfelmeer“ verkleinerte sich an den Verkaufstagen.
© Obstlager Haiming

Haiming – Es war bereits das zweite Jahr, in dem Corona den Haiminger Markttagen, dem größten Tiroler Erntemarkt, einen Strich durch die Rechnung machte. Statt des bunten Treibens in den Straßen des Oberländer Apfeldorfes boten die Landwirte ihre Produkte frei Haus an. Aber das ziemlich erfolgreich, wie ein Rundruf ergab.

„Sehr zufriedenstellend“, meint etwa die Geschäftsführerin des Haiminger Obstlagers, Alexandra Harrasser, sei das Geschäft verlaufen. „Wir hatten deutlich mehr Verkauf als im Vorjahr.“ Nun hofft sie auf eine Wintersaison, in der die heimische Gastronomie wieder viele Äpfel abnimmt. Insgesamt war heuer die Erntemenge geringer als 2020.

Auch Markttage-Obmann Rudi Wammes spricht von einem besseren Ergebnis als letztes Jahr, wenngleich solche Verkaufstage den gewohnten Markttagen im Umsatz klar hinterherhinken. „Zahlen haben wir erst in drei, vier Wochen am Tisch.“

„Relativ gut“ werden die Verkaufstage auch am Biohof Glatzl gesehen. Man habe schon im letzten Jahr auf verstärkten Ab-Hof-Verkauf gesetzt, so Hans Glatzl. Das laufe „ruhiger und persönlicher“ ab als bei den traditionellen Markttagen. (pascal)


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