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Ausbruchdeponie: Ärger in Ehrwald über „Geschenke“ aus Bayern

Teile des Ausbruchs des Kramertunnels in Garmisch werden in Ehrwald deponiert. Anrainer stören die Lkw-Fahrten – und Prinzipielles.

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Die Ausbruchdeponie der Firma Neuberger in Ehrwald hat enorme Ausmaße und kann Hunderttausende Kubikmeter fassen.
© Pesendorfer

Von Helmut Mittermayr

Ehrwald, Garmisch-Partenkirchen – Die im Bau befindliche Umfahrung von Garmisch, der 3,6 km lange Kramertunnel, stößt im Ehrwalder Becken wegen befürchteter Verkehrszunahmen nicht nur auf Gegenliebe. Dass ausgerechnet Teile des Tunnelausbruchs von 1,2 Mio. Tonnen die Grenze passieren, seit Monaten durch das Ehrwalder Wohngebiet Schmiede gekarrt und im angrenzenden Wald von der Firma Neuberger deponiert werden, missfällt vielen im Zugspitzort. Deutsche Nummernschilder der hellgrünen Lkw sind längst Reizsymbol.


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