Sturm und Rapid bereits unter Druck, LASK in der Favoritenrolle

Während Sturm Graz als klarer Außenseiter Real Sociedad empfängt, steigt in Wien ein Duell der Rekordmeister. Der LASK reist als Favorit nach Armenien.

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Die Sturm-Kicker Hierländer, Jantscher und Gorenc-Stankovic wollen endlich auch in Europa jubeln.
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Graz, Wien – Wenn der spanische Pokalsieger und Tabellenführer bei einem österreichischen Bundesligisten gastiert, sind die Rollen immer klar verteilt. So auch heute (21 Uhr, live Servus TV), wenn der SK Sturm Graz auf Real Sociedad mit dem zuletzt überragenden Mikel Oyarzabal trifft.

„Es wird nicht einfach werden bei der Qualität, die die Mannschaft hat, aber wir müssen schauen, dass wir sie auch zu Fehlern zwingen“, betonte Keeper Jörg Siebenhandl, auf den heute ein arbeitsreicher Abend zukommen könnte. Auf einen Einsatz hofft heute natürlich auch der Ötztaler Andrea­s Kue­n. In der so schweren Gruppe B brauchen die Steirer jedenfalls dringend Punkte. Am besten deren drei.

Die hat auch Rapid Wien nötig, wenn es heute (18.45 Uhr, live ORF 1) gegen Dinamo Zagreb geht. Im Duell der Rekordmeister fehlt den Rapidlern der verletzte Dejan Petrovic. „Wir können die Tabelle lesen. Wenn wir in der Gruppe dabeibleiben wollen, müssen wir einen Dreier einfahren“, wusste Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer.

Wenn der Vorletzte der armenischen Meisterschaft den 10. der österreichischen Bundesliga empfängt, dann klingt das nicht nach Europapokal. Doch die UEFA Conference League macht’s möglich. Der LASK will heute in Alaschkert jedenfalls an die bislang guten Europacup-Auswärtspartien anschließen. „Bei den bisherigen internationalen Auftritten haben wir mitunter unsere besten Spiele gemacht“, stellte LASK-Trainer Andreas Wieland fest. „Wenn wir zurück zu unserem Spiel finden, unsere Verhaltensweisen länger als 25 Minuten auf den Platz bringen, können wir etwas Zählbares mitnehmen.“ (t.w., APA)

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